Über mich

Mein Jahr als Austauschschüler in Taiwan

Hallo erstmal….

Über mich! Ja was gibt es über mich zu erzählen?……

Ich heiße Leonard Zehren und wurde am 12. Februar 1992 in Trier geboren. Ich bin der älteste Sohn von drei Kindern, mein kleiner Bruder Viktor ist 3 Jahre und 2 Wochen jünger als ich. Meine kleine Schwester, und wenn ich sage klein dann stimmt das auch, ist gerade mal 3 Jahre alt. Das heißt ich bin ganze 12 Jahre älter und somit ein echter großer Bruder. Meine Eltern sind beide Architekten, mein Vater ist Geschäftsführer einer Fertighausfirma im Bergischen Land. Meine Mutter ist zur Zeit Hausfrau und vertreibt sich die Zeit im Fitness Studio als Trainerin.

Eigentlich möchte ich euch hier erzählen wie alles begann. Wie kommt man auf die Idee ein Jahr im Ausland zu verbringen? Und dann auch noch Asien? Diese und ähnliche Fragen habe ich schon oft zu hören bekommen , hier an dieser Stelle kommen nun die Antworten.

Alles begann damit dass ich mit ungefähr 8 Jahren Chinesisch lernen wollte. Leider war es nicht so einfach einen Lehrer oder Sprachkurs für Kinder zu finden. So vergingen ersteinmal ein paar Jahre bis ich im Supermarkt einen Aushang fand , auf dem ein Sprachkurs für Kinder im Chinaforum angeboten wurde. Und das in unserem Dorf……ich war glücklich.

Und so lerne ich, mit einer kleinen Unterbrechung, bereits seit Mitte der fünften Klasse Chinesisch. Wir sind im Schnitt 6 Kinder / Jugendliche und lernen mit unserer Chinesischlehrerin „Mei mei“ die gar nicht sooo komplizierte chinesische Sprache. Anhand der chinesischen Schriftzeichen und deren Lautschrift lernen wir die Vokabeln. Zur Vertiefung bearbeiten wir kleinere Dialoge, welche wir sprechen und übersetzen. Der Unterricht gefällt mir sehr gut und wir haben alle viel Spaß daran.

Irgendwann in meiner Zeit als Klassensprecher, habe ich wie jeden Donnerstag Informationszettel aus unserem Klassenfach genommen, damit ich diese in unserer Klasse ansprechen kann. Da fiel mir ein Zettel auf, von einer Austauschorganisation, welche Schülern die Möglichkeit anbot im Anschluss der 10.Klasse ein Jahr im Ausland zu verbringen. So wurde mein Interesse bereits Mitte des achten Schuljahrs an einem Austauschjahr geweckt. Genug Zeit um alles vorzubereiten.

Wichtig war als Erstes Informationen aller Art zu sammeln. So habe ich mich bei einer Organisation gemeldet, die uns schnell ein erstes Informationstreffen anbot. Meine Mutter und ich fuhren zur Zentrale dieser Organisation und haben uns mit drei weiteren Familien und einer Mitarbeiterin über das Austauschjahr unterhalten. Das Gepräch war sehr interessant. Die erste Erkenntnis war jedoch das so ein Austauschjahr sehr teuer sein würde. Uns war klar das wir viel recherchieren werden müßten. Dank des Internets fiel uns das jedoch nicht schwer. Neben all den kommerziellen Organisationen die für viel Geld Schüler ins Ausland schicken, gibt es verschiedene gemeinnützige Organisationen die nicht den finanziellen Gewinn im Vordergrund sehen, sondern den kulturellen Austausch unter den Ländern fördern möchten.  Wir forderten jede Menge Info-Material an und haben uns einige Organisationen herausgesucht die unseren Erwartungen und Hoffnungen entsprachen. Insgesamt hatte ich dann bei drei gemeinnützigen Organisationen ein Vorstellungsgespräch und bei zwei wurde ich sogar angenommen.

Der Moment der Entscheidung, den ich mir schon so ausgemalt hatte, falls zwei Organisationen zur Wahl stünden, viel mir dann recht leicht. Ich entschied mich für Rotary und sagte der anderen ab.

Warum Rotary?……..Was ist Rotary?……
 
Rotary ist eine Organisation von Angehörigen aller Berufe, die sich weltweit vereinigt haben, um humanitäre Dienste zu leisten und sich für Frieden und Völkerverständigung einzusetzen. Paul P. Harris gründete den ersten Dienstclub der Welt, den Rotary Club of Chicago, Illinois, am 23. Februar 1905.  Die humanitären Dienste spielen sich in verschiedenen Bereichen ab. So werden vor Ort der einzelnen Clubs verschiedene Einrichtungen unterstützt. z.B. Kindergärten oder Essenstafeln eingerichtet, aber auch weltweit …hier ist als Beispiel zu nennen das ganze Krankhauseinrichtungen dank der Organisation der Ratarier in dritte Weltländer verschifft werden. All das sind Taten die mich beeindruckt haben und so freue ich mich darauf als Botschafter, von Ratary geschickt, mein Land und meine Generation in der Welt zu vertreten.

So fing alles mit den Orientationen an und das Warten auf die endgültige Bestätigung.

Ich blicke hoffnungsvoll voraus und denke, dass ich das packen werde.

mit freundlichen Grüßen, Leonard

5 Kommentare

  1. Hey du Nase….

    wann gehts weiter? Fortsetzung folgt??? Ich bin schon ganz gespannt. Erzähl doch mal!

    LG Bonafilia

  2. Stimmt, was bonafilia schreibt, wann geht’s weiter?

  3. Super…jetzt ist endlich die Geschichte vollständig. Danke!!

  4. Das hoert sich so aehnlich wie meine Geschichte an… nur das ich nicht chinesisch gelernt habe. Ich habe jedoch auch das Interesse an einem Austauschjahr durch einen Flyer in der Schule bekommen und auch das Internet durchforscht, bis ich bei Rotary gelandet bin.

  5. hallo =) !!!

    na, hab ich die seite doch wieder gefunden 😉

    wie geht es dir denn so?

    konnte mich ja leider nicht von dir verabschieden :-(.

    lg jule


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